19. Januar - Nur ein weiterer, belangloser Tag in meinem tristen Leben...

Stumme Schreie (aus 2004 -_-'''' - für Lisa)

Stumme Schreie,

lange hallend,

Stille zerreissend,

lautlos fallend.

Grausam kommend,

in der Nacht,

getragen vom Winde,

so leicht, so sacht.

Eine Stimme glänzend,

wie ein Diamant,

sie wird nach dir greifen,

eine graue Nebelhand.

Sie ergreift deinen Körper,

dein Körper wird kalt,

sie wird um dich kämpfen,

auch mit Gewalt.

1000 Regentropfen fallen,

alles nur wegen dir

rennst in die Finsternis hinein,

willst einfach weg von hier.

Für dich wird alles grausam grau,

verlierst den Horizont,

doch dir wird schleierhaft klar,

du hast nicht anders gekonnt…

-x-x-x-x-

Wasser (auch von 2004 -_-'''')


Wasser, tiefe Stille und so rein,

sanftweich hüllt es dich schon ein

Lautlos tötet es dich,

eiskalt erstickt es mich.

Leise trocknet es aus,

steigt schleierhaft in die Luft hinauf.

Nicht zu sehen, und doch da,

nah zum greifen, ungreifbar.

Kriecht in deine Lunge,

deine Lunge wird kalt,

wirst du nicht kraftlos

nimmt es Gewalt.

Leise im Dunkeln fließt es dahin,

fliegt durch die Luft, ist mittendrin.
bei jedem Atemzug atme ich’s ein,

eine Sucht, wie der Mondenschein…

-x-x-x-

Da diese Gedichte nun fast 4 Jahre alt sind, bitte ich zur Kenntnis zu nehmen, dass sie evtl. einen großen Unterschied zu meinen jetzigen Werken aufweisen können.

19.1.08 20:10, kommentieren

9. Januar 2008 (verspätet -_-'')

So rinnt es,
sprudelnd, quellend,
in blutroter Farbe meine Arme hinab.

-x-x-x-

Mit blutroten Armen,
so sitzt sie nun da,
hat alles verloren,
was einst wunderbar.

Ertrinkend in Ängsten,
gequälter denn je,
den Willen verlierend,
von Tränen gelähmt.

Das Suchen der Grenzen,
bis dass sie sie spürt,
wenn rote Träne
den Arme berührt.

So verklingen die Schmerzen
erneut in der Nacht,
bis das Blut hat neue mitgebracht.

16.1.08 14:33, kommentieren